Schnee, Eis und Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Noch vor wenigen Tagen herrschte auch in Südhessen tiefster Winter, was in manchen Sportarten für etliche Turbulenzen im ohnehin engen Terminkalender sorgte. Selbst Läufer bekamen zum Jahreswechsel die Auswirkungen des Winters besonders zu spüren. Während die Trainingsbedingungen mit den Schneemassen ohnehin schon erschwert wurden, fielen dem Wintereinbruch deutschlandweit auch über zwanzig Silvesterläufe zum Opfer und mussten aus organisatorischen Gründen oder der zu hohen Gefahr für Läuferinnen und Läufer komplett abgesagt werden. Ein ganz anderes Bild bot sich nun am Samstag beim Finale der 29. Lindensee-Laufserie in Rüsselsheim.
Während andernorts Silvesterläufe aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse abgesagt werden mussten, fand Hessens größter Lauf zum Jahresabschluss im Frankfurter Stadtwald zwar statt, doch in den Ergebnislisten fanden sich am Ende deutlich weniger Teilnehmer als vor Jahresfrist wieder. 1400 Teilnehmer wurden heuer vor der Wintersporthalle an der Commerzbank-Arena im Ziel registriert. Verglichen mit dem Vorjahr, wo über 1800 Läuferinnen und Läufer am Main antraten oder mit den Bestmarken vor einigen Jahren, als es über 2000 Sportler waren, die zum Jahresausklang nach Frankfurt kamen, doch eine klare Einbuße.