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Mittwoch, 17.01.2018
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Martin Skalsky gewinnt Serienwertung
Von Raphael Schmitt
Schnee, Eis und Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Noch vor wenigen Tagen herrschte auch in Südhessen tiefster Winter, was in manchen Sportarten für etliche Turbulenzen im ohnehin engen Terminkalender sorgte. Selbst Läufer bekamen zum Jahreswechsel die Auswirkungen des Winters besonders zu spüren. Während die Trainingsbedingungen mit den Schneemassen ohnehin schon erschwert wurden, fielen dem Wintereinbruch deutschlandweit auch über zwanzig Silvesterläufe zum Opfer und mussten aus organisatorischen Gründen oder der zu hohen Gefahr für Läuferinnen und Läufer komplett abgesagt werden. Ein ganz anderes Bild bot sich nun am Samstag beim Finale der 29. Lindensee-Laufserie in Rüsselsheim.

Temperaturen um zehn Grad Celsius und nahezu ideale Bodenverhältnisse – von der weißen Pracht des Winters war auf dem Waldkurs im Rüsselsheimer und Raunheimer Forst nichts mehr zu sehen – bescherten den Organisatoren und den Teilnehmern gleichermaßen beste Bedingungen. Ein Garant für ansprechende Zeiten, welche dann auch vielfach angeboten wurden.

„Das war heute einfach perfekt“, freute sich etwa Martin Skalsky. Im für Außenstehende gewohnt lockeren Laufstil spulte er die zehn Kilometer herunter und überquerte nach 32:59,2 Minuten als Schnellster die Ziellinie an der Albrecht-Dürer-Schule. „Eine Punktlandung“, wie Skalsky selbst urteilte. Der 32jährige Langstreckler vom Wolfs Running Team hatte damit gut eine Dreiviertel-Zeigerumdrehung Vorsprung auf Jens Bäss vom TV Waldstraße Wiesbaden (33:47,7) und war zugleich auch vier Sekunden schneller als beim Auftakt der Lindensee-Laufserie im Oktober, wo 33:03,4 Minuten für Skalsky gestoppt wurden. Zusammen mit der starken Leistung im November über fünfzehn Kilometer in 49:45,4 Minuten sicherte sich der Wahl-Kostheimer nun auch den Gesamtsieg der beliebten Laufserie. Mit 1:55:48 Stunden unterbot der routinierte Läufer, der im Frühjahr wohl wieder einen Marathon bestreiten wird, zudem auch deutlich die Zwei-Stunden-Marke.

Hinter dem Wiesbadener Jens Bäss reihte sich am Samstagnachmittag der vereinslose Steffen Kothe in ebenfalls guten 33:54,6 Minuten im Gesamtklassement ein. Danach folgten gleich zwei Lokalmatadore. Harald Klein von der LG Mörfelden-Walldorf konnte sich als Vierter in 34:55,5 Minuten obendrein über den Sieg in der M45 freuen. Rang fünf ging an Jan Ascher vom TV Trebur. Der Büttelborner überzeugte in 35:30,7 Minuten. „Ich wäre gerne bei Harald drangeblieben“, so Ascher, der aber dennoch mit seinem Lauf zufrieden war. Für flotte Zeiten sorgten zum Abschluss der Lindensee-Serie hingegen auch Roland Elsner (LG BEC) und Klaus Niepelt (TV Königstädten). Elsner gewann in guten 44:13,6 Minuten die Altersklasse M65. Niepelt sicherte sich in 44:21,6 den Sieg bei den Senioren M70.

Bei den Damen eilte Sonja Reiser vom TV Waldstraße Wiesbaden nach 39:17,1 Minuten als Erste um die Ziellinie. Ebenfalls noch unter der 40-Minuten-Marke blieb Larissa Müller von der MTG Mannheim. Unterstützt durch Tempomacherdienste wurden für die A-Jugendsiegerin 39:44,4 Minuten in der Ergebnisliste notiert. Das Siegerpodium komplettierte Christine Rausch von der TSG Eppstein in 41:01,4 Minuten. Wenig später war mit Kirsten Liesenberg vom TV Trebur auch die schnellste heimische Läuferin im Ziel an der Dürer-Schule. In 41:44,8 Minuten nahm die Treburerin zudem den Sieg in der W35 mit nach Hause. Ganz Gentleman hatte ihr der Geinsheimer Thomas Kröll unterwegs ein wenig Windschatten geboten und selbstverständlich auch im Ziel den Vortritt gelassen. „Das war wirklich prima und hat mir geholfen“, so Kirsten Liesenberg nach dem Rennen.

Die guten Bedingungen nutzten am Samstag jedoch nicht nur die 10- sondern auch die 5-km-Teilnehmer. Hier setzte sich Nikolas Zingel (Triathlon Team Rhein Main) in flotten 17:04,7 Minuten an die Spitze des 76köpfigen Feldes. Insgesamt schnürten 401 Athleten die Laufschuhe. „Eine tolle Bilanz. Wir hatten zudem das beste Vormeldeergebnis aller drei Läufe“, wusste Harald Mundt vom Organisationsteam des Rüsselsheimer Leichtathletik-Clubs zu berichten. Viele Teilnehmer werden auch im Oktober wieder dabei sein, wenn bereits die 30. Auflage der Lindensee-Laufserie lockt. Dann sicherlich auch wieder ohne Schnee, Eis und Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts.

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